Keine Kompromisse - Sichern Sie Ihren Vorsprung durch den Einsatz passgenauer Optik
Optimierter Kundennutzen durch präzise Messung, Inspektion oder Analyse.
Ihr Hochleistungsobjektiv aus unserer Optikentwicklung

Unser Entwicklerteam hilft Ihnen mit einer individuellen Lösung weiter.
höchste Präzision, Auflösung bis in den kleinsten Bereich
In unserem Konstruktionsteam vereinigen sich Erfahrungen und innovative Ideen.
Zertifizierte Fertigung, Liefertreue wird bei uns groß geschrieben.
Führende Bildverarbeiter setzen auf unsere Erfahrung im Design optischer Systeme
Unser umfangreiches Portfolio an Optischen Systemen spiegelt unseren reichen Erfahrungsschatz an Technologien wider. Falls unsere Standardprodukte nicht alle Ihre Anforderungen erfüllen, spielen wir diese Expertise zu Ihrem Nutzen aus und beraten Sie gern zu maßgeschneiderten Optischen Systemen.
Der Weg zu Ihrem Objektiv - vom Konzept zur Serienfertigung

Konzeptphase
In dieser ersten Phase entwickeln wir eine erste Spezifikation für Ihre Idee, prüfen deren Machbarkeit und erarbeiten einen ersten Entwurf des optischen Systems. Konkret beinhaltet die Konzeptphase die folgenden Punkte:
1. Präzisierung der Spezifikationen.
2. Machbarkeitsprüfung anhand optischer und mechanischer Designstudien.
3. Tolerierung, Materialidentifizierung, Identifizierung von Prüfkriterien und erforderlichen Prüfvorrichtungen.
4. Kostenabschätzung für die Serie und ggf. auch für die Prototypen.
Wenn Ihre Idee realisierbar ist und das Konzept Ihren Anforderungen entspricht, erfolgt der finale technische Entwurf.

Technischer Entwurf
Diese Phase beinhaltet eine weitere Präzisierung von Optikdesign und Konstruktion. Hier entsteht der finale technische Entwurf mit den genau definierten Passungen und Toleranzen.
Diese Phase endet mit der umfassenden Simulation des entwickelten optischen Systems.

Fertigung körperlicher Prototypen
Durch unsere langjährige Erfahrung und hervorragender Simulationstools (Ansys ZEMAX OpticStudio 2026, Autodesk® Inventor®) können die Leistungsparameter oft sehr gut vorher bestimmt werden.
In gemeinsamer Abstimmung kann diese Phase ggf. auch übersprungen werden.
Bei Bedarf werden mehrere Prototypen gefertigt, sodass diese auch in ihrer Anlage getestet werden können.

Produktionsüberführung und Serienfertigung
Wir setzen Ihre Idee in Serienprodukte um. Diese Phase beinhaltet die Überführung in den Bereich Fertigung und die Serienfreigabe.
Komplette Dokumentation: Es werden alle erforderlichen technischen Zeichnungen sowohl der optischen als auch der mechanischen Komponenten als Fertigungsgrundlage erstellt. Die Prüfkriterien für die Fertigungsabnahme werden festgeschrieben.
Produktion 'Made in Germany': Dank engagierter Mitarbeiter und eingespielter Lieferketten sind Ihre optischen Systeme termingerecht verfügbar.
Vision & Control als OEM?

Das macht den Unterschied:
- Umfangreiches Standardportfolio - Made in Gemany - Entwicklung und Fertigung am Standort in Thüringen
- Unser Know How im Bereich der Komponenten für die Bildverarbeitung ermöglicht komplexe, kundenspezifische optische Systeme
- Unser Verständnis der Kundenapplikation erwächst aus einer großen Anzahl von Kundengesprächen und Projekten
- Die Möglichkeit der Kombination von Abbildungs- und Beleuchtungsoptik ermöglicht präzise und robuste Inspektionssysteme
Ihre Herausforderung, unser Service: Ob Anpassung aus dem Standard oder komplette Neuentwicklung, wir begleiten Sie gern mit maßgeschneiderten Produkten
Häufig gestellte Fragen

Objektseitig telezentrische Objektive
Objektseitig telezentrische Objektive erlauben hohe Messgenauigkeit, da wegen ihres parallelen Hauptstrahlenganges innerhalb es Schärfentiefebereiches keine Änderung des Abbildungsmaßstabes auftritt. Erreicht wird dies durch Anordnung der Aperturblende im hinteren Brennpunkt der vorderen Linse.
Bildseitig Telezentrische Objektive
Bildseitig telezentrische Objektive werden verwendet, wenn zur Kamera hin ein paralleler Strahlengang gefordert wird. Dadurch bleibt bei Änderung des Sensorabstandes der Abbildungsmaßstab gleich, es variiert nur der objektseitige Arbeitsabstand. Erreicht wird dies durch Anordnung der Aperturblende im vorderen Brennpunkt der hinteren Linse. Bildseitig treffen alle Strahlen senkrecht auf den Sensor, was den Randabfall minimiert.


Beidseitig telezentrische Objektive
Beidseitig telezentrische oder Bi-telezentrische Objektive entstehen, wenn die
Aperturblende sowohl im Brennpunkt der vorderen und der hinteren Linse steht. Diese Objektive sind hochwertige Messobjektive.
Objektive mit eingespiegelter Beleuchtung
Telezentrische Objektive mit eingespiegelter Beleuchtung bilden im Auflicht Strukturen mit hohem Kontrast ab. Sie sind besonders bei spiegelnden Flächen von Vorteil. Beleuchtungs- und Abbildungsapertur sind optimal aufeinander abgestimmt.


Objektive mit integrierter Flüssiglinse
Objektive mit integrierten Flüssiglinsen ermöglichen schnelle Veränderungen des Fokus ohne bewegliche Elemente. Das ist beispielsweise von Vorteil, wenn die Schärfentiefe gering ist oder Objekte sehr tiefe Strukturen haben. Auch entozentrische Objektive können damit ausgestattet werden.
Die Flüssiglinse wird vorzugsweise am kameraseitigen Ende des Systems eingefügt. Damit bleibt der Strahlengang im Objektiv unverändert und dessen Korrektur wird nicht beeinflusst.
Weitwinkelobjektive (Fish eye)
Weitwinkelobjektive werden für Anwendungen eingesetzt, die ein großes Gesichtsfeld erfordern. Eine extreme Form der Weitwinkeloptiken sind die Fish eye-Objektive. Diese können für Bildwinkel bis über 180° ausgelegt werden und kommen beispielsweise bei der Inspektion von Bohrungen zum Einsatz.
Mit einem retrofokalen Aufbau wird die kameraseitige Schnittweite größer als die Brennweite. Es können damit Kameras mit herkömmlichem Auflagemaß verwendet werden.

Entozentrische Objektive
Entozentrische Objektive sind in der Regel Massenprodukte für Fotografie und Überwachungskameras. Dennoch gibt es eine Reihe spezieller Anforderungen, die entozentrische Objektive „von der Stange“ nicht leisten können und deren Umsetzung durch unseren OEM-Sevice wirklichen Kundennutzen schafft.
- Entozentrische Objektive mit großem Abbildungsmaßstab - 1 und darüber für hochauflösende Aufnahmen.
- Entozentrische Objektive mit speziellen Brennweiten, sowohl besonders kleine als auch besonders große Brennweiten.
- Entozentrische Objektive für spezielle Wellenlängen (z.B. 450 nm oder 1600 – 1800nm ) oder spezielle Spektralbereiche (SWIR, MWIR, UV).
Mikroskopobjektive
Mikroskopobjektive besitzen durch ihre hohe Apertur eine große Auflösung und ermöglichen damit die Abbildung sehr feiner Strukturen im Durch- und Auflicht. Sie sind in der Regel vergrößernd.
Für den Einsatz im Auflicht besteht die Möglichkeit der koaxialen Beleuchtungseinspiegelung.
Individuelle Anforderungen wie hohe Apertur und längere Arbeitsabstände realisieren wir gerne.

Objektive für große Sensoren oder Zeilensensoren
Die Anwendung von großformatigen Sensoren und großen Zeilen- sowie TDI-Sensoren bringt spezielle Anforderungen an die Optikentwicklung und -Konstruktion sowohl telezentrischer als auch entozentrischer Objektive. Vollformatsensoren mit Bild-Diagonalen zwischen 43,3 mm und knapp 70 mm halten stetig Einzug in die industrielle Anwendung,
Zeilen- und TDI-Sensoren bis zu einer Breite von 82 mm ebenso.
Für diese Anforderungen setzen wir unsere Technologie und unser KnowHow ein, um an der Erschließung neuer Ideen für optische Anwendungen mitzuwirken.
Optiken für Laseranwendungen
Laser erzeugen einen kohärenten und praktisch parallelen Lichtstrahl. Hier kommen spezielle optische Systeme wie z. B. Strahlaufweiter zu Einsatz. Weiterhin dienen F-Theta-Objektive dazu, aus der Drehung eines Kippspiegels die lineare Verschiebung eines Laserstrahls abzuleiten. Weiterhin werden unverkittete Hochleistungsachromate für die Lasereinkoppelung in Faseroptiken verwendet.

Multiaperturobjektive
Multiaperturobjektive werden für spezielle Anwendungen entwickelt, für welche verschiedene Wellenlängen von einem Objektiv in verschiedene Kamerasysteme geleitet werden. Somit kann man an einer Prüfstation mehrere Bildverarbeitungsapplikationen ermöglichen. Die Strahlaufteilung der verschiedenen Wellenlängen erfolgt mittels spezifischer optischer Elemente, wie dichroitische Spiegel.
Das bringt Platz- und Zeitersparnis im Kontext vollautomatisierter Fertigungen.
Perizentrische (hyperzentrische) Objektive
Perizentrische Objektive kehren den gewohnten Seheindruck um, sie schauen praktisch um das Objekt herum. Damit werden dessen Außenseiten sichtbar. Die Eintrittspupille (Bild der Aperturblende) liegt hier vor dem Objektiv. Die Frontlinse des Objektivs muss natürlich deutlich größer als das Objekt sein.


"Schlüsselloch"-Objektive
Eine Sonderform des perizentrischen Objektivs ist das „Schlüsselloch“-Objektiv, bei dem ebenfalls die Eintrittspupille vor der Frontlinse liegt. Da alle Lichtstrahlen die Aperturblende passieren, sammeln sie sich auch alle in der Eintrittspupille als deren Abbildung. Man kann mit dieser Anordnung durch ein kleines Loch schauen, wenn sich dieses in der Eintrittspupille befindet.
Scheimpflug Objektive
Scheimpflug Objektive werden für die Abbildung von geneigten, nicht planaren Objekten auf einer ebenfalls geneigten Sensorebene entwickelt und eingesetzt. Diese Spezialform des optischen Strahlengangs erlaubt beste Abbildungsqualität und genaue Messungen trotz der außergewöhnlichen Anordnung von Objekt und Optik. Ein Scheimpflugadapter macht bildseitig den Anschluss an eine Standard Kamera möglich.
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