Internet of Things und Bildverarbeitung

Bildverarbeitung hält Einzug in die Welt des Internet of Things (IoT)

 

'Internet of Things' ist auch für die Industrie ein aktuelles Thema. Doch sind die gängigen IoT-Protokolle auch gut für Bildverarbeitungsanwendungen geeignet?
Als Standard gelten HTTP, XMPP, CoAPP und MQTT.

 

Mit dem konfigurierbaren 'webHMI' gibt Vision & Control den Anwendern ein sehr leistungsfähiges Tool an die Hand, um Bilder und Werte der Bildverarbeitung überall abrufen und einstellen zu können. Und damit ist Vision & Control voll im Trend. Denn das webHMI setzt auf dem gängigen http–Standard auf. Im Zeitalter des IoT und der Vernetzung ist dies ein wichtiger Schritt für die moderne Fabrik.

Mit der neuesten webHMI-Version, ist es nun möglich, nicht nur Informationen zu visualisieren, sondern auch zu steuern und zu parametrieren. Doch ein wichtiger Unterschied ist zu bemerken: Echtzeitfähig, im Sinne einer hochdynamischen Prozessteuerung, ist http nicht. Damit bleibt die Anforderung bestehen, einen Feldbus (z.B. Profinet) und das webHMI in einem Gerät zu kombinieren.

Dies ist z.B. bei dem Mehrkamerasystem vicosys® umgesetzt. Damit sieht sich Vision & Control im Bereich der Vernetzung der Bildverarbeitung in die Fabrikinfrastruktur als führend.

 

Ist dies aber noch prozessstabil?

Ein Geheimnis liegt in der Aufteilung der Kommunikation auf unterschiedliche Prozessoren. Das Grundsystem besteht aus einem Mainboard mit Dual-Core CPU. Ein Prozessor verarbeitet die Bildverarbeitung, ein weiterer das Webinterface und ein separater dritter Prozessor, den echtzeitkritischen Profinet-Feldbus.

Mit dieser Aufteilung ist eine reproduzierbare hochdynamische Abarbeitung der Bildverarbeitungsaufgabe - trotz schwankendem Kommunikationsaufwand - möglich.