05.01.2008

Teil 1: Beleuchtungskonzept Auflicht

Licht: Informationsträger der industriellen Bildverarbeitung

Eine gezielt und passend gewählte Ausleuchtung ermöglicht gute, kontrastreiche Bilder und schafft so eine sichere und genauere Detektion, denn das Licht ist der Informationsträger der Bildverarbeitung. Ohne profunde Beleuchtungskenntnisse werden schnell die Grenzen des Machbaren erreicht. Die Beitragserie gibt einen Überblick über die unterschiedlichen Beleuchtungskonzepte und ihre Anwendungsmöglichkeiten.

Die Anwendung bestimmt das Beleuchtungskonzept. Das klingt profan, ist aber so. Zeichen, Codes und Oberflächenfehler kann man nicht mit Durchlicht und stark glänzende Teile nicht mit Auflicht prüfen. Grundsätzlich kann der Anwender zwischen den Beleuchtungskonzepten Auflicht und Durchlicht wählen. Hinzukommen spezielle Anordnungen wie telezentrische Beleuchtung und Dunkelfeldbeleuchtung.

Der Beitrag beschäftig sich mit dem Beleuchtungskonzept Auflicht. Hier erfolgt die Beleuchtung aus der Beobachtungsrichtung bis hinunter zur Ebene des Prüfobjekts. Generell eignet sich dieser Aufbau zur homogenen, gerichteten Ausleuchtung von flachen bis leicht gewölbten, diffus reflektierenden Objekten, also für Objekte mit wenig bis mäßig spiegelnden Oberflächen. Vision & Control stellt dafür eine breite Palette unterschiedlichster Beleuchtungskomponenten standardmäßig zur Verfügung.