17.10.2013

Tunnelbeleuchtung für maximale Flexibilität und wenig Aufwand

vicolux® Tunnelbeleuchtungen

Mit der neuen Tunnelbeleuchtung bietet Vision & Control höchste Flexibilität bei verhältnismäßig geringen Anschaffungskosten. Davon profitieren vor allem Anwender, die ihre Produkte in bewegten Prozessen bei gleichzeitig hohen Prozessgeschwindigkeiten und engen Platzver­hältnissen prüfen möchten.

Tunnelbeleuchtungen ersetzen ein großflächiges diffuses Auflicht und benötigen wesentlich weniger Platz in der Anlage. Die Beleuchtung wird bei der Inspektion von eindimensional gewölbten bzw. axialsymmetrischen Teilen oder Teilen mit glänzenden bis matten Oberflächen eingesetzt. Endlosmaterialien als auch Einzelprodukte mit den genannten Eigenschaften werden so homogen, reflexions- und schattenfrei ausgeleuchtet. Dafür sorgt die spezielle Bauform. Das Prüfobjekt kann bei einem linear bewegten Prozess die Beleuchtung durchfahren. Damit sind hohe Prozessge­schwindig­keiten ohne Objektstop realisierbar. Mit einer koaxialen Beleuchtungseinspiegelung am Kameradurchblick der Tunnelbe­leuchtung wird die Helligkeitsverteilung für den Einsatz als Dome-Beleuchtung (Cloudy-Day-Beleuchtung) optimiert.

Die Beleuchtung lässt sich an die jeweilige Prozessumgebung einfach und individuell hinsichtlich Leuchtfeldlänge und -breite sowie Beleuchtungsfarbe anpassen. Die einzelnen Baugruppen der Tunnelbeleuchtung sind auch einzeln als Standardprodukte erhältlich.

Einsatz findet die Tunnelbeleuchtung zusammen mit Flächenkameras. In der Pharmaindustrie wird sie eingesetzt zur Erkennung von Farbcodes auf Ampullen. Sie wird des Weiteren genutzt zur Erkennung von farblich abstechenden Oberflächenfehlern, zum Beispiel Korrosion auf sonst glänzenden Drehteilen. In der Verpackungsindustrie findet sie Anwendung für die Druckbild-, Vollständigkeits- und Anwesenheitskontrolle von (glänzender) Bedruckung/ Etikettierung an gewölbten Behältern. Weitere Anwendungsbeispiele sind die Erkennung von Farbauftrag auf rotationssymmetrischen Teilen mit beliebigen Oberflächen und das Code-Lesen