26.04.2013
Von: G. Hölzer

Telezentrische Objektive – Grundlagen, Anwendungen, Herausforderungen

Jahrbuch Optik und Feinmechanik 2013

Ursprünglich nur in der Mikroskopie angewendet, wächst die Zahl der Anwendungen telezentrischer Objektive in der industriellen Bildverarbeitung seit circa 20 Jahren stetig. Denn für hochgenaue Mess- und anspruchsvolle Inspektionsaufgaben sind solche Objektive zwingend erforderlich. So werden sie eingesetzt, um Schwankungen des Arbeitsabstandes auszugleichen und Längenverzerrungen bei der Messung tiefenausgedehnter Prüfobjekte zu vermeiden. Telezentrische Objektive sind ein wichtiger Bestandteil von Qualitätsmanagementsystemen. Denn durch sie wird eine hochgenaue Formvermessung und zuverlässige Inspektion der Untersuchungsobjekte möglich.

Im "Jahrbuch Optik und Feinmechanik 2013" beleuchtet Dr. Claudia Brückner, Optikentwicklerin der Vision & Control GmbH, dieses Thema genauer.

Der Beitrag möchte dem Leser einen Überblick über die wichtigsten Grundlagen dieser speziellen Objektivkonstruktion vermitteln. Im Abschnitt "Freiheitsgrade telezentrischer Optiken" wird ein Tool vorgestellt, das es erlaubt bei der Auslegung telezentrischer Objektive gegensätzliche und abhängige Parameter zu identifizieren. Ein wichtiges Kriterium zur Abschätzung der erforderlichen Bestrahlungszeit und der prinzipielle Verlauf der Helligkeit im Bild telezentrischer Objektive werden im Abschnitt "Lichtstärke telezentrischer Objektive" erläutert. Im Abschnitt "Beleuchtungen" werden die Möglichkeiten verschiedener Beleuchtungen im Zusammenspiel mit telezentrischen Objektiven beschrieben und auf eine besonders gerichtete Form der Beleuchtung, der telezentrischen Beleuchtung, näher eingegangen.

Das von Dr.-Ing. Wolf-Dieter Prenzel herausgegebene Jahrbuch (ISBN 987-3-00-041353-7) ist im OPTIK-Verlag erhältlich. Oder fragen Sie bei Interesse am Artikel unseren Kundenservice an.